Vorschulerziehung und Kooperation Kindergarten - Grundschule

Die Vorschulerziehung beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten. Das heißt in dieser Zeit wird das Kind in seinen verschiedenen Entwicklungsbereichen (Sprache, Motorik, Sozialverhalten, emotionaler Bereich, lognitiver Bereich, Lebenspraktischer Bereich...) bestmöglich auf die Schule vorbereitet. Im Alter von 3-6 Jahren lernen die Kinder verschiedene Lern- und Förderangebote kennen (s. Rahmen- und Wochenplan).

In ihrem letzten Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt (normalerweise das 6. Lebensjahr) werden die Kinder zu „Vorschulkindern“. Sie werden explizit gefördert, der Anspruch an Ausdauer, Konzentration, Selbständigkeit wird angehoben, die Kinder werden noch mehr in die Entscheidungen und Abläufe des Kindergartenalltags mit einbezogen. Das Vorschuljahr beinhaltet besondere Aktionen und Feste:

  • Kinderkonferenz (Austausch zwischen allen Vorschulkindern)
  • Projektgruppen zu von den Kindern gewählten Themen
  • Es wird mehrmals wöchentlich das Programm zur phonologischen Bewusstheit durchgeführt. Es handelt sich dabei um schulvorbereitende Sprachspiele. („Hören, lauschen, lernen –Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter“ von P. Küspert und W. Schneider, Verlag Vandenhoeck und Ruprecht)
  • Für Kinder mit Migrationshintergrund, sowie für Kinder, die im sprachlichen Bereich noch einer besonderen Förderung bedürfen, besteht die Möglichkeit den Vorkurs Deutsch zu besuchen. (s. Zusammenarbeit Kindergarten – Grundschule)
  • Mathematische Erziehung im Zahlenland
  • Mitgestalten bei Festen und Feiern
  • Abschlussandacht der Vorschulkinder
  • Vorschulausflug mit Übernachtung
  • Marburger Konzentrationstraining – lernen, wie man lernt
  • Differenzierte spezielle Angebote (z.B. Erlebnispädagogisches Projekt: „Höhle“, s. hierzu auch Zusammenarbeit mit der Grundschule, uvm)