Regeln, Grenzen, Aufsichtspflicht

Irina Prokov sagt: „Grenzen sind der Weg des Kindes“ und meint damit, den Kindern einen Halt, eine Orientierung im Leben zu geben. Mit unseren Regeln und Grenzen wollen wir dies ebenfalls tun. Ansonsten würde Chaos im Kindergarten herrschen und kein Kind würde sich mehr wohl und geborgen fühlen.

Regeln

Allgemeine Regeln, die den gesamten Kindergarten betreffen, inklusive Außenbereich und Garten:

  1. Um Verletzungsgefahren zu vermeiden, dürfen die Kinder im Garten und im Turnraum toben und laufen. In den Gruppenräumen und Fluren versuchen wir dies zu vermeiden.
  2. Aufräumen ist wichtig. Das Kind lernt zu ordnen, zu sortieren und sich zu strukturieren. Am Ende der Spielzeit organisieren wir gemeinsam, welche Kinder in welchem Bereich aufräumen.
  3. Die Konfliktlösung der Kinder darf nicht durch kratzen, beißen oder hauen stattfinden. Eine gewaltfreie, offene und direkte Konfliktlösung ist uns wichtig. Dabei unterstützen wir die Kinder und führen sie diesbezüglich zu eigenverantwortlichem Handeln heran.
  4. Die Freiheit jedes einzelnen Kindes hört da auf, wo die Freiheit des nächsten beginnt. Den Kindern wird das so erklärt: Was Du nicht willst, das man mit dir macht, darfst Du auch nicht mit einem anderen machen.
  5. Jedes Kind hinterlässt bei der gleitenden Brotzeit seinen Platz, wie es ihn vorgefunden hat (Geschirr abspülen und abtrocknen). So dass jedes Kind einen einladenden Platz für seine Brotzeit vorfindet.
  6. Im Kindergarten haben wir vielfältiges, pädagogisch anregendes Spielmaterial. Bringt ein Kind Spielsachen von zu Hause mit, ist es dafür selbst verantwortlich.

Zusätzlich zu den allgemeinen Regeln bestehen individuelle Gruppenregeln, die in den verschiedenen Gruppen unterschiedlich sein können. Sie werden im Alltag gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und aufgestellt.

 

Durch die oben genannten Regeln werden den Kindern Grenzen gesetzt. Natürlich ergeben sich im Alltag immer wieder Situationen in denen wir den Kindern pädagogische Grenzen setzen. Dies wollen wir mit einer liebevollen und wertschätzenden Konsequenz tun.

Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht des Kindergartenpersonals beginnt mit der persönlichen Begrüßung des Kindes und der Übergabe durch die verantwortliche Bezugsperson. Die Aufsichtspflicht des Personals endet mit der Verabschiedung des Kindes und die Übergabe an die berechtigte Abholperson. Abholberechtigte Personen sind Personen, die auf der Abholliste vermerkt sind und die uns ausdrücklich von den Erziehungsberechtigten genannt werden. Kinder unter 12 Jahren sind nicht abholberechtigt.