Integration als pädagogische Grundhaltung

 Seit September 2008 bieten wir im Kindergarten St. Laurentius eine integrative Gruppe an. Wir sehen dies als große Bereicherung für unsere Einrichtung, für die Familien und für das Verständnis im Dorf. In einer Integrativen Gruppe werden ca. 3-5 Integrativkinder gemeinsam mit anderen Kindern betreut. Da sich jedes Kind unterschiedlich entwickelt und manche in einigen Teilbereichen eine besondere Förderung benötigen, ist die Integrative Gruppe eine große Chance. Integration bedeutet, dass im Rahmen einer kleinen Gruppe, Kinder mit besonderem Förderbedarf in individueller Weise gefördert und in den Alltag integriert werden.

Voraussetzung für die Integration ist, dass ein Integrationsantrag beim Bezirk Oberpfalz – Sozialverwaltung gestellt wird. Diesem Integrationsantrag liegt ein ärztliches Attest von einer anerkannten Institution zu Grunde. Der Antrag muss jedes Jahr neu gestellt werden.

Es kann sein, dass ein Integrativkind im darauf folgenden Kindergartenjahr nicht mehr als solches anerkannt wird, da der Grund der Integration nicht mehr vorliegt. Je nach Beeinträchtigung des Kindes sowie durch eine intensive, fachliche Förderung im Kindergarten und durch die Zusammenarbeit mit Fachdiensten und Elternhaus ist es möglich, dass die Lernfelder ausgeglichen werden.

 

Gründe einer Integration können sein:

  • Teilleistungsstörungen in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen
  • Entwicklungsverzögerung
  • Seelische Auffälligkeiten
  • Auffälligkeiten im Verhalten
  • Körperliche Beeinträchtigungen
  • Geistige Beeinträchtigungen
  • Diagnostizierte Behinderungen
  • Von Behinderung bedrohte Kinder

Bei jeder Integration wird geprüft ob unsere räumlichen und pflegerischen Voraussetzungen den Bedürfnissen des Kindes entsprechen.